Basics

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Eigentlich gibt es keine Regeln, nur natürliches Gefühl für echte Nahrung. Wir haben uns jedoch größtenteils so weit davon entfernt, dass wir welche brauchen, um wieder dorthin zu gelangen, wo es nur unseren normalen Körperinstinkt gibt. Und der sagt uns genau, was wir wann und wievel wovon brauchen. Ganz ohne Nährwerttabellen, Kalorien und Vitaminpillen. Aber mit ungeahntem und ursprünglichem Genuss. Informiert Euch hier über natürliche Vorgänge, unnatürliche Angewohnheiten, schädliche Stoffe und Techniken, wie wir diese wieder aus unserem Körper entfernen können.

Natürliche Nahrung und künstliche Nahrung

Es gibt Lebensmittel und es gibt Chemie. Chemie gehört nicht in unseren Körper, stört unseren Stoffwechsel und verursacht diverse Krankheiten. Außerdem gibt es noch diverse Zwischenstufen von verarbeiteten, homogenisierten, dehydrierten, pasteurisierten und damit ehemaligen Nahrungsmitteln, die sich ebenfalls ungünstig auf unseren Körper auswirken. Artgerechte Nahrung heißt immer, dass sie frisch, natürlich, unverarbeitet, pur und irgendwo gewachsen ist. Nur diese Nahrung kann der Körper überhaupt erkennen, verarbeiten und assimilieren, um daraus neue Zellen zu bauen. Die schöne alte Regel "Du bist, was Du isst" sollten wir täglich beherzigen. Denn nur aus gutem Baumaterial entsteht auch ein guter Körper.

Generell gilt also: Ja natürlicher, desto besser! Eine Kartoffel ist also zum Beispiel besser als eine Nudel, denn das Getreide der Nudel wurde vorher in verschiedenen Schritten bearbeitet und behandelt. Jede Menge wunderbare und herrlich vielseitige Obstsorten zum Frühstück sind viel besser, als ein haltbar gemachtes, erhitztes, geröstetes Müsli mit verschiedenen Zusatzstoffen, Süßungsmitteln, pasteurisierter und homogenisierter Milch und dazu noch Obst, was dann leider anfängt zu gären, da der Magen erst einmal in Schwerstarbeit alle anderen Bestandteile des Müslis verarbeiten muss. Je einfacher, desto besser!

Natürliche und möglichst ursprüngliche Nahrung gibt uns alles, was wir brauchen. Beherzigen wir ein paar "Regeln" und Techniken, können wir damit auch alle Fehler, die sich mit den Jahren im wahrsten Sinne des Wortes angehäuft haben, beheben und korrigieren.

Energierhythmus und Verdauungsrhythmus

Wie wäre es, wenn Du jeden Tag jede Menge Energie, körperliche und geistige Leistungskraft, Ausdauer und dazu noch eine geradzu euphorische Stimmungslage hättest. Hört sich gut an? Mit einer einfachen Umstellung ist dieses Ziel ganz leicht zu erreichen. Du wirst es sogar schon in den ersten Tagen merken. Zwischendurch durchläufst Du jedoch auch einige Entgiftungsphasen, denn während der Körper alte Ablagerungen, unverdaute Nahrungsreste, eingelagerte Giftstoffe und noch einiges mehr entsorgt, fühlt man sich dementsprechend unwohl. Doch wenn das "Gröbste" geschafft ist, fühlt man sich so gut wie noch nie. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass ich vorher überhaupt noch nicht wusste, wie gut man sich eigentlich "von Natur aus" fühlen kann. 

Damit wir unseren natürlichen Energierhytmus optimal unterstützen, ist es notwendig, morgens möglichst leichte und frische Nahrung zu essen. Ganz im Gegenteil zu landläufigen "Expertenmeinungen" heißt dass, das Du morgens die am leichtesten und schnellsten zu verdauenden Nahrungsmittel zu Dir nimmst: frische Früchte, Samen, Kerne, Nüsse - und Grünblättriges! Unser urspünglichstes Lebensmittel überhaupt, denn dass wir vom Affen abstammen ist ja bekannt. Und so gehen wir tagsüber von den leichten Nahrungsmitteln langsam zu den schwereren über. Wenn wir jeden Tag schon früh morgens unsere ganze Energie in die Verdauungsarbeit stecken müssen und die wichtige Reinigungsphase des Körpers mit schwer verdaulichen Speisen, wie zum Beispiel Brot oder Müsli stoppen, dann bleibt einfach nicht mehr viel davon für unser tägliches Leben. Müdigkeit, Abgschlagenheit, Energiemangel, Übergewicht, häufige Infekte etc. sind die Folge. Je mehr Energie Du haben willst, desto frischer und leichter verdaulich sollte Deine Nahrung sein.

Grüne Smoothies

Der wunderbare Alleskönner aus frischen Früchten und Pflanzengrün:

- versorgt uns mit allem, was wir für einen optimalen Stoffwechsel und eine optimale Gesundheit brauchen.

- entsorgt automatisch unerwünschte und schädliche Ablagerungen und Giftstoffe aus unserem Körper.

- kommt unserer "Urnahrung" am allernächsten und ist in seiner gemixten Form optimal für eine sofortige und reibungslose Assimilation von Nährstoffen.

- steigert unseren Magensäurespiegel, der für unsere Nährstoffverwertung und als "Firewall" für unseren Darm zuständig ist, in zwei Monaten um 60 Prozent!

- lässt unseren Heißhunger verschwinden und ermöglicht unseren Körper durch die tiefe und echte Sättigung mit Nährstoffen dazu, ungesunde Angewohnheiten (Kaffee, Rauchen, Zuckersucht und mehr) ohne Verlustgefühle aufzugeben.

Nimm dieses Wunder der Natur zu Dir, wann immer Du möchtest: Manche mögen ihn gleich morgens früh, manche bereiten ihn morgens zu und nehmen ihn dann mit zur Arbeit (der grüne Smoothie ist den ganzen Tag haltbar). Ideal wären mindestens 500 ml, optimal wäre 1 Liter und nach oben gibt es keine Grenze! Achte nur darauf, dass Du möglichst hungrig bist (weil dann die Nährstoffe optimal aufgenommen werden), dass Du danach eine halbe Stunde wartest, bevor Du etwas isst, das nicht in einen grünen Smoothie gehört und dass Du es mit wildwachsenden Pflanzen wie Löwenzahn und Brennnessel am Anfang nicht übertreibst (ein paar Blättchen reichen!), da diese eine enorme "Reinigungskraft" besitzen.

Basisrezept Grüner Smoothie/ süß (als trinkfertiger Shake)
1 Banane
1 Handvoll Spinat oder Feldsalat
1 Becher Wasser bzw. 2 Drittel des Mixbechers

Variationen: verschiedene, auch gemischte Obstsorten, wie z.B. Ananas, Papaya (viele kraftvolle Enzyme!), frische Beeren, Mango, Orange etc. Verschiedene grüne Blätter, Wildpflanzen und Kräuter (siehe deftiger Smoothie).

Basisrezept Grüner Smoothie/ deftig (als Suppe)
1 Tomate
1 Handvoll Grün, auch gemischtes (z.B. Spinat, Feldsalat, Romanasalat, Endivie, Kohlrabiblätter, Mangold, Kopfsalat, Basilikum, Senfkraut, Möhrengrün, Rübenblätter, Rucola, Petersilie, Minze, Koriander, Pok Choy, Grünkohl, Wirsingkohl, Postelein, Sauerampfer, Sellerieblätter, Zucchiniblätter, Lollo Rosso, Klee, Bärlauch, Dill, Oregano, Fenchelkraut, Radieschenblätter, Kresse, Löwenzahn, Batavia, Frisée, Giersch, Breit- und Spitzwegerich, Wirsingkohl, Grünkohl, Brennnessel etc. Wildpflanzen nur in kleinen Mengen einführen!)
1 kleine Selleriestange (optional)
1 oder 2 große getrocknete Datteln, möglichst sonnengetrocknet oder in Rohkostqualität
ein Viertel Avocado
ein wenig Zitronensaft
ein wenig Ursalz (oder Steinsalz, Himalaya-Salz, unraffiniertes Meersalz) oder rohe Soyasauce (Nama Shoyu) nach Geschmack
1 Becher Wasser bzw. 2 Drittel des Mixbechers

als Suppeneinlage z.B. rote Zwiebel, eine ganze Avocado, rote oder gelbe Paprika, Kirschtomaten, frische Maiskörner, Radieschen, Gojibeeren, klein gehackter Fenchel, geraspelte Süßkartoffel, gehackte Salatgurke etc.

Variationen: Currypulver, frischer Ingwer, Pfeffer, frische Chilischote, Zimt, Limette, frischer Knoblauch, frisches Kokoswasser, italienische Kräuter oder Gewürze nach Geschmack...

Kann bis 42 Grad (also handwarm) erhitzt werden.

Mehr Infos unter www.gruenesmoothies.de!

Der Einstieg

Wie fängst Du an? Wenn Du eine individuell auf Dich zugeschnittene und umfassende Ernährungsberatung haben möchtest, dann ruf mich an und wir vereinbaren einen Termin für eine persönliche oder eine telefonische Erstberatung. Wenn Du einfach mal reinschnuppern möchtest, kannst Du folgende einfache Techniken ausprobieren:

1. Morgens trinkst Du als erstes stilles Wasser. Danach gönnst Du Deinem Körper die basische und entsäuernde Sofortenergie von frischen Früchten - jegliche Sorten und Mengen!

2. Mach Dir möglichst in der ersten Tageshälfte einen grünen Smoothie oder genieße ihn in der deftigen Suppenversion als optimales energiespendendes Mittagessen.

3. Nimm im Laufe des Nachmittags ein paar rohe Fette zu Dir: zum Beispiel ein paar frisch geknackte Nüsse zusammen mit einem Esslöffel Kokosöl (unerhitzte Qualität!), Avocados, ein Dessert zur Aktivierung des Fettstoffwechsels oder einen Löffel Leinsamen.

4. Achte tagsüber darauf, möglichst frische, natürliche und naturbelassene Nahrungsmittel zu Dir zu nehmen. Abends (oder wahlweise auch mittags, wenn dies besser in Deinen Tagesablauf passt) kannst Du jedoch essen, was und wieviel Du möchtest. Im Laufe der Zeit wird sich Dein Appetit verändern...